Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat.
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Linux vs. DOS

Was ist Linux / Vergleich mit Dos / Bezugsquellen

1. Linux - was ist das?
Linux ist ein multitaskingfähiges (gleichzeitiges laufen verschiedener Programme) UNIX kompatibles Betriebssystem. Der Student Linus Torvalds hat 1991 einen komplett neuen UNIX-kompatiblen Betriebskern programmiert, uni Multitaskingfähigkeit zu erreichen. Diesem gab er den Namen Linux. Torvalds wollte ein komplettes Betriebssystem programmieren, das für jeden frei zugänglich sein sollte. traf auch bald auf Gleichgesinnte, die statt Minix ein ernstgemeintes PCUNIX haben wollten, und nicht davor zurückschreckten selbst bei dessen Erstellung mit anzufassen. Wenn man Linux erst einmal hat muss die Installation nicht unbedingt ein erfahrener Benutzer oder Fachmann übernehmen, man kann Linux mit ein wenig Kenntnis selbst installieren und individuell konfigurieren. Für diejenigen, die lernen wollen mit Linux umzugehen, für die gibt es an der Volkshochschule Einführungskurse, die man später auch mit einem Kurs für Fortgeschrittene erweitern kann. Falls man Linux selber installiert lernt man viel, und es ist durchweg möglich, das System optimal auf die eigenen Ansprüche zuzuschneiden.

2. Linux contra Dos
Wir wollen bei der Installation beginnen. Die Installation von Linux gestaltet sich schwerer, als die von Dos, weil sie Softwareanpassungen ermöglicht, was bei MS-Dos nicht der Fall ist. Es lassen sich viele Programme von der Installation ausschließen. Linux ist eines der schnellsten zur Zeit verfügbaren Betriebssysteme auf einem 386 oder 486 überholt es sogar reinrassige Workstations wie die SPARC-Station 11 Voll Sun. Dos hingegen ist nicht multitaskingfähig, nutzt die Hardware nicht aus, gewährt nur beschränkte Softwareanpassung, ist sehr langsam und stürzt andauernd ab. Dos kann noch nicht einmal, selbst mit Speicherverwaltung, den Arbeitsspeicher richtig verwalten. Mit anderen Worten: Wenn man davon absieht das Linux ein UNIX ist kann man Dos guten Gewissens auf den Müll schmeißen

3. Bezugsquellen
Linux kann man von diversen PD-Händlern auf eitler CD für ca. 1 00,-DM erhalten. Es wird zwar auch auf Disketten angeboten, aber diese Versionen enthalten meist nur wenige Anwenderprogramme und man hat Arbeit mit den vielen Disketten (ca. 30 HD-Disketten). Wenn man wenig Geld hat kann man sich, unter der Voraussetzung man hat ein paar Beziehungen, Linux (z13 übers Internet) auch umsonst besorgen. Man bekommt Linux aber auch aus verschiedenen Mailboxen. Linux übers Modem zu holen kann ich nicht empfehlen, da die Übertragung meist ziemlich lange dauert und daher die Telefongebühren sehr hoch werden können.

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